„ERFOLG misst sich an der Zufriedenheit mit sich selbst und dem eigenen TUN “
„ERFOLG misst sich an der Zufriedenheit mit sich selbst und dem eigenen TUN “

Meine Coaching-Tools

Die Methode muss so individuell sein, wie der Klient. 

Die Arbeit an den eigenen Veränderungswünschen ist so individuell wie der Mensch selbst.

Deshalb verwende ich die Werkzeuge abgestimmt auf den Klient, die Situation und das Ziel. 

Systembrett

Auf dem Systembrett werden z.B. Situationen aufgestellt.

Der Klient sucht sich für jede, an der Situation beteiligte Person, einen Stellvertreter (Holzfigur)aus und platziert diesen Stellvertreter auf dem Systembrett.

Es können zudem Grenzen, Mauern uvm. dargestellt werden.

Ist die Situation komplett aufgestellt, kann der Klient seine Aufstellung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und sich in die Blickwinkel der verschiedenen Stellvertreter versetzen.

Dadurch entstehen oft neue, konstruktive Sichtweisen.

Monodrama

Das Monodrama ermöglicht dem Klienten einen Dialog zu führen, der (aus welchen Gründen auch immer) nicht direkt mit der betreffenden Person geführt werden kann.

Der Dialogpartner wird imaginär auf einen leeren Stuhl gegenüber dem Klienten gesetzt. Der Klient kann dem imaginären Gegenüber alles sagen und zwar so wie er es empfindet ohne Rücksicht auf den „guten Ton“ zu nehmen. Allein das Aussprechen der lange, oft zu lange, unausgesprochenen Gedanken, bewegt meist einiges in dem Klienten.

Durch das „Tauschen“ und „Doppeln“ werden weitere Impulse gesetzt.

In der Nacharbeit geht es oft darum, ob die Inhalte des „imaginären Gesprächs“ tatsächlich der betreffenden Person mitgeteilt werden sollen und wenn ja – wie?

Disney Konzept

Das Disney Konzept eignet sich besonders um langersehnte Träume/Visionen auf den Prüfstand zu stellen.

 

Wie „Disney“ setzt sich der Klient nacheinander in die „3 Sessel“

  1. Visionärsessel: hier beschreibt der Klient seinen Traum/seine Vision in allen Einzelheiten
     
  2. Kritikersessel: hier wird nach der Kritik von Außen gesucht – der innere Kritiker darf nur sehr bedingt zu Wort kommen.
     
  3. Realistsessel: hier stellt sich die Frage ob der Traum bzw. die Vision verwirklicht werden kann und soll – wenn ja geht es mit der Planung weiter.

Die Methode gibt dem Klienten die Möglichkeit, Abstand zu seinem inneren Kritiker zu gewinnen und dadurch eine realistische bzw. neutrale Sicht auf die Umsetzbarkeit des Traums/der Vision zu erlangen. Oft geht es in der Nacharbeit darum herauszufinden, was den inneren Kritiker so stark macht, ob er entkräftet werden soll und wenn ja – wie?

Tetralemma

Das Tetralemma dient der Entscheidungsfindung.

Die vier Positionen beleuchten nicht nur das „Eine“ und das „Andere“ zwischen denen sich der Klient entscheiden soll. Es bietet noch zwei weitere Optionen: „Beides“ und „keins von Beiden“.

 

Oft findet sich in der Position „Beides“ ein Kompromiss mit dem das „Eine“ und das „Andere“ verbunden werden kann.

Häufig kommt es auch vor, dass die Option „keins von Beiden“ vom Klienten noch gar nicht in Betracht gezogen wurde und sich durch diese neue Betrachtungsweise des „Dilemmas“ ganz andere Optionen entwickeln lassen.

Zauberladen

Der Zauberladen bietet dem Klienten sog. „Soft Skills“ zum Kauf an. Bezahlen soll der Klient indem er etwas von seinen persönlichen Eigenschaften abgibt.

 

Es müssen aber Eigenschaften sein, die für andere Kunden des Zauberladens von Nutzen sein können und somit weiterverkauft werden können.

 

Dieses Rollenspiel zwischen Coach (Verkäufer) und Klient (Käufer) gibt dem Klienten einen Überblick über seine nützlichen, positiven persönlichen Eigenschaften, von denen er evtl. sogar etwas abgeben könnte.

 

Gleichzeitig wird dem Klienten bewusst, welche Eigenschaften bei ihm nur schwach oder gar nicht vorhanden sind – wovon er gern „mehr“ haben möchte, weil es für ihn nützlich und positiv sein kann.

Wunderfragen nach Shazar

Die Wunderfragen „was wäre wenn“, lassen den Klienten einen intensiven Blick in die Zukunft werfen.

 

Gar nicht selten kann der Klient die Frage nicht auf Anhieb beantworten. Ihm fehlt oft schlichtweg die Fantasie dazu sich vorzustellen was wäre wenn z.B. das Problem, dass ihn gerade so sehr beschäftigt, gar nicht da wäre!

 

Oft wird dem Klienten bewusst wie sehr er sich mit seinen Gedanken im Kreis dreht bzw. wie sehr er sich auf das Problem fokussiert hat. Der Wunsch aus diesem Kreislauf auszubrechen und den Fokus „weg von dem Problem – hin zu den Lösungsmöglichkeiten“ zu drehen, kommt meist von ganz alleine im Klienten auf.

Rollenanteile des ICH

Die Rollenanteile des ICH zeichnet der Klient in Form eines runden Kuchens auf.

Der Kuchen wird  vom Klienten in verschieden große Stücke aufgeteilt, die er mit den Rollen beschriftet, die er in seinem Leben einnimmt (z.B. Mutter, Chefin, Geliebte usw.). 

 

Die Größe der Kuchenstücke lässt auf den Umfang bzw. die Wichtigkeit der jeweiligen Rolle schließen.

 

Dabei lernt der Klient sein inneres System besser kennen.

Skalenarbeit

Die Skalenarbeit ist ein Bewertungssystem.  Auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet der Klient z.B. Gefühle, Situationen, Erfolge usw. Durch die Bewertungen erhält der Klienten ein Gespür für das „besser als“.

Zudem kann z.B. die Bewertung einer ähnlich gelagerten Situation aus der Vergangenheit mit der Bewertung der aktuellen Situation verglichen werden.

Dies ist sehr hilfreich, wenn es darum geht Verbesserungsschritte zu erarbeiten.

Durch die Skalierung vergangener Ereignisse werden oft vergessene Ressourcen entdeckt.

Das soziale Atom

Das soziale Atom ist eine bildliche Darstellung des Klientensystems (Familie/Freunde/Kollegen usw.)

 

Der Klient zeichnet in der Form eines Atoms die Personen auf, die zu seinem System gehören und stellt seine Beziehung zu den einzelnen Personen dar, ggf. kann auch die Beziehung der vers. Personen aus dem System untereinander dargestellt werden.

 

Die Aufzeichnung ermöglicht dem Klienten seine Stellung bzw. Position in seinem System genau zu definieren. Oft äußert der Klient schon während des Aufzeichnens was er verändern möchte/müsste um sich in seinem System wohler bzw. zufriedener zu fühlen.

Narrationsstrang

Der Narrationsstrang lässt den Klienten Geschichten erzählen.

Kindheitserinnerungen, Ereignisse die seinem Leben eine neue Richtung gegeben haben oder Erlebnisse an die er sich gerne zurückerinnert uvm.

Für jede „Geschichte“ legt der Klient einen Gegenstand als Symbol in eine Reihe. So entsteht ein „Strang“.

In den Geschichten können häufig wertvolle Ressourcen ( z.B. Problemlösungskompetenzen) entdeckt werden.

Gefühlslandkarten

Mit der Gefühlslandkarte beleuchtet der Klient ein Gefühl (z.B.  Angst, Unsicherheit, Wut usw.) genau.

Er beschreibt wie und wann dieses Gefühl in ihm hochkommt, wodurch es ausgelöst wird und was es in ihm bewirkt.

 

Die Beschreibungen bringt der Klient wie eine Art Mind Map zu Papier.

 

Dadurch werden dem Klienten seine Gefühle und deren Auslöser bewusster. Er erreicht mehr emotionale Intelligenz.

Konfliktlandkarten

Mit der Konfliktlandkarte beleuchtet der Klient einen Konflikt (z.B. aus dem sozialen Atom) genau.

Er beschreibt alle Begebenheiten die zu diesem Konflikt geführt haben und wie sich der Konflikt aktuell darstellt.

 

Die Beschreibungen bringt der Klient wie eine Art Mind Map zu Papier. Der Klient soll dann laut darüber nachdenken, was den Konflikt verschärfen würde. Oft ergeben sich aus den „Verschärfungsgedanken“ Ideen zur Konfliktentschärfung oder sogar zur Konfliktlösung.

Autogenes Training

Das autogene Training hilft dem Klienten „abzuschalten“.

 

Die Konzentration auf die Funktionen des Körpers, die normalerweise keiner Beachtung bedürfen (Atmung/ Herzschlag), gelingt es vielen Klienten ihren Kopf frei zu bekommen.

 

Viele Klienten erleben diese Gedankenleere zum ersten Mal bewusst und können mit etwas Übung immer wieder darauf zurückgreifen um sich kleine Gedankenpausen einzurichten.

Entspannung / Trance

Eine leichte Trance beflügelt die Fantasie und die ist in vielen Coachingsituationen sehr wichtig. Klienten die sich mit der notwendigen Konzentration beim autogenen Training schwer tun, hilft es sich einfach Mal gar nicht konzentrieren zu müssen.

 

Der Klient lässt seinen Gedanken freien Lauf wobei er jeden Gedanken annimmt, imaginär wegräumt (z.B. in eine Schublade, eine Seifenblase usw.) und sich dann dem nächsten Gedanken widmet, der wiederum weggeräumt wird. Wichtig ist dabei keine Bewertung oder Sortierung der Gedanken zuzulassen.

Sokratischer Dialog

In seinen Gesprächen nahm Sokrates eine „unwissende“ Haltung ein, die es ihm ermöglichte, sich unvoreingenommen auf das Gesagte und den Anderen zu konzentrieren. Er hinterfragte oft selbstverständlich Erscheinendes und ließ seine Gesprächspartner so eigene Einsichten und hilfreiches Wissen entwickeln.

 

Der Zustand von Verwirrung seines Gesprächspartners war durchaus gewünscht – stellt er doch die Grundlage für eine neue Sichtweise und einer Neuorientierung dar.

 

Die sokratische Gesprächsführung kann hilfreich sein, wenn das Denken, das Selbstbild und die Überzeugungen des Klienten in Bezug auf Zieladäquatheit überprüft werden sollen.

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